Projekte

MuseumsMenschen: Gründungsgeschichte der Stadtmuseen in Niederösterreich (2017 - 2019)

Beim Projekt "MuseumsMenschen" handelt es sicht um ein Projekt der Donau-Universität Krems in Kooperation mit dem Museumsmanagement Niederösterreich und den zehn ältesten Stadtmuseen des Landes Niederösterreich. Im Fokus stehen die Museumsgründer des 19. Jahrhunderts und ihr bürgerliches Engagement für die Errichtung von Museen und den Aufbau wissenschaftlicher Netzwerke.

Beteiligt sind das Rollet-Museum der Stadt Baden, das Stadtmuseum Wiener Neustadt, das Museum Retz, das Stadtmuseum Korneuburg, das Stadtmuseum St. Pölten, das Stadtmuseum Melk, das Museum Krems, das Krahuletz-Museum Eggenburg, das Zeitbrücke-Museum Gars am Kamp und das Stadtmuseum Zwettl.

              

 

Die Sammlungen der "Kriegsmuseen" zum Ersten Weltkrieg (2016 - 2018)

Es besteht ein Forschungsauftrag des Landes Niederösterreich zu den Sammlungen der ehemaligen Kriegsmuseen über den Ersten Weltkrieg in Niederösterreich. Basis ist der im Rahmen des Pilotprojekts "Schätze ins Schaufenster - Qualitätsoffensive Museumsdepots" am Dachboden des Rathauses Retz wieder aufgefundene Bestand des von 1926-1947 bestehenden "Kriegsmuseums Retz" mit 2.500 bis 3.000 Objekten und Dokumenten aus der Zeit des Ersten Weltkriegs.

 

TRADITIONELLE ERNÄHRUNG in der Znaimer Region und im niederösterreichischen Grenzgebiet (2014)

Das Museum Retz beteiligte sich an einem grenzüberschreitenden Projekt mit dem Südmährischen Museum Znaim (2014). Es entstand ein Buch von Jiří Mačuda mit dem Titel "TRADIČNÍ STRAVA na Znojemsku a v dolnorakouském příhraničí - TRADITIONELLE ERNÄHRUNG in der Znaimer Region und im niederösterreichischen Grenzgebiet". Ein Kapitel dieses Buches ist auch in unserem Shop erhältlich.

    

 

Burgen und Schlösser im Thayatal (2013)

Im Rahmen eines grenzüberschreitenden Projekts wurde unter Federführung des Jihomoravské Muzeum Znojmo die Broschüre „Burgen und Schlösser im Thayatal“ in Form eines „Wortteils“ und eines „Bildteils“ veröffentlicht. Beide Publikationen stehen in unserem Shop zum Download für Sie bereit.

    

 

Depotsanierungsprojekt (2013 - 2015)

Im Rahmen des Pilotprojekts „Schätze ins Schaufenster – Qualitätsoffensive Museumsdepots in niederösterreichischen Regionalmuseen“, unterstützt von der Abteilung Kunst und Kultur des Amtes der NÖ Landesregierung und kofinanziert durch das BMUKK wurde 2013 mit der Sanierung bzw. baulichen Erschließung von Depoträumlichkeiten begonnen, um die langfristige fachgerechte Lagerung zu sichern. Die Museumsobjekte waren bislang in verschiedenen im Eigentum der Gemeinde befindlichen Räumlichkeiten aufbewahrt, die adäquate Lagerung gestaltete sich schwierig. Die neuen Depoträumlichkeiten werden neben dem Hauptdepot ein Gemäldedepot und ein Großobjektedepot umfassen.

    

 

Inventarisierung der urgeschichtlichen Bestände (2013 - 2015)

In das Projekt der baulichen Sanierung eingebettet sind sammlungsbezogene Vorhaben, nämlich die Sicherung und Dokumentation der urgeschichtlichen Bestände. Der als originales Ensemble aus Vitrinen und Schaustücken aufgestellte Teil der urgeschichtlichen Sammlung wurde im ersten Quartal 2013 gesichert und die Aufstellung dokumentiert. Nachfolgend wurde die Inventarisierung auf "imdas pro" (Datenbank zur wissenschaftlichen Dokumentation von Museumsbeständen, entwickelt von Joanneum Research, Graz) begonnen, die auch die Erfassung der umfangreichen nicht in der Ausstellung gezeigten Bestände umfassen soll.

 

Inventarisierung der kulturhistorischen Bestände (2011 - 2015)

Die Inventarisierung der kulturhistorischen Bestände wurde bereits 2011 begonnen, mit finanzieller Unterstützung durch das Land NÖ, das BMUKK, die Stadtgemeinde Retz und durch Spenden, vor allem durch die Raiffeisenkasse Retz, die Inventarisierung erfolgt auf imdas pro. Das Inventarisierungsprojekt wird Anfang 2015 abgeschlossen sein. Durch die Kriegsereignisse und die vielfache Umsiedlungen der Bestände kam es im Laufe der 180-jährigen Sammlungsgeschichte zu immer größerer Unklarheit bezüglich der Bestände. In der jüngeren Vergangenheit wurden allenfalls Teilbestände erfasst. Alte Inventarnummern auf den Objekten sind zum Teil verlorengegangen. Durch das Inventarisierungsprojekt mit Datenbankerfassung wird der gesamte Bestand erschlossen und es erfolgt gleichzeitig eine Bestandskontrolle.